Die Möglichkeiten sind unbegrenzt

Hier schreibe ich. Ich schreibe um zu schreiben. Wer das hier liest,
liest es. Wer es nicht liest, verpasst nichts. Wer weiterliest
erwartet noch etwas was spannend sein könnte. Wer vorher aufhört,
liest das hier nicht. Warum muss alles einen Sinn ergeben? Das frage
ich ernsthaft. Warum muss ein Blog Leser haben? Warum schreibe ich so
wenig?

Ich weiß es. Weil ich sinnvolle Unterhaltung bieten möchte. Und dann,
immer dann, wenn ich es schaffe diese Hürde außer acht zu lassen
scheine ich einen Beitrag zu verfassen. Warum aber nicht einfach
schreiben? Schreiben schreiben schreiben. Ich schreibe nicht für die
Menschen die das hier lesen. Ich schreibe nur für solche, die es lesen
wollen, selbst wenn das nur ich bin. Dieses ganze öffentliche Bloggen
setzt einen enorm unter Druck irgendwie. Und zwar so, dass man gar
nichts schreiben möchte. Man möchte schweigen und warten bis man
weltbewegende Artikel veröffentlicht. Man möchte nicht zu privat
werden. Ja nicht zu viele Gefühle schreiben, weil man das hier der
Welt preisgibt. Man versucht öffentlich zu schreiben und will nicht
zuviel zeigen. Erlebt man etwas Bewegendes oder Krasses, bloggt man es
nicht, obwohl es die Welt interessieren könnte. Also schreibt man hier
nur über Dinge die totlangweilig oder harmlos oder crazy sind anstatt
mit der Welt die Dinge zu teilen, die einen wirklich bewegen. Die
Dinge, bei denen man etwas tiefer blicken kann eventuell. Ja selbst
lapidare Dinge die man einfach nur mag, über dieses berichtet man
nicht, weil das zuviel Preisgabe von Privatsphäre sein könnte. Ein
öffentliches Blog muss auch nicht privat sein. Man braucht lange nicht
alles von sich preis zu geben. Für mich ist mein Blog nicht ein
digitales Tagebuch. Probleme werden nicht mitgeteilt, genau so wenig
wie Freuden. Dinge die mein Leben ausmachen werden verschwiegen. Ich
habe ja auch nie öffentlich mein Leben vor der Welt ausrollen wollen.
Und das wird sich auch nicht plötzlich ändern. Aber es ist schön
darüber zur schreiben. Es ist krass, wie etwas was man sehr gerne
macht, nämlich Bloggen dazu führt, dass man es nicht tut, weil einem
sein Leben zu privat vorkommt. Doch es gibt viele Dinge die man in
gewisser Form mit der Weltgemeinschaft teilen kann. Immerhin ist
dieses Blog keine Nachricht an die Welt und nicht jeder wird es lesen.

Doch zu was könnte ich das Werkzeug des Bloggens gebrauchen?

Ich habe extrem viel vor. Möchte Projekte aus dem Boden stampfen, am
liebsten die Welt verändern. Das wollte ich schon immer. Doch jeder
kleine Schritt führt dazu, dem Ziel etwas näher zu kommen. Ich träume
davon andere durch meine Taten oder die Taten anderer Menschen zu
motivieren in irgendeiner Form. Ich bin manchmal sehr motiviert durch
andere Menschen. Und genau hier gilt es weiterzuforschen.

Die nächsten Blogbeiträge die hier folgen möchten diese Idee
weiterentwickeln, also seid gespannt ( ihr Handvoll voller Leser
*lach* )

Ziel des Ganzen ist es sich selbst zu Motivieren. Was ich brauche ist
Motivation und ich werde sie mir selbst holen. Alleine diesen
Blogbeitrag zu verfassen flasht mich schon wieder, weil er mir das
Gefühl gibt, dass die Möglichkeiten unbegrenzt sind. Und sie sind es.
„Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.“ – Goethe

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