Promikon 2007

Jaaa, ich war auf der Promikon in Giessen.

Heute ist es zu spät ausführlich zu berichten, wie es genau war. Aber mal meine Eindrücke in Kurzform. (Anmerkung nach schreiben des Beitrages… wenn so die Kurzform aussieht, wie sieht dann die Langform aus???)

Kurz für alle die noch nie was davon gehört haben. Die Promikon ist DIE christliche Musikmesse Deutschlands. Hier trifft sich alles vom VIP bis zum VUP oder dazwischen, wobei wir für Gott ja alle VIP’s sind.

Ich war da als Aussteller (das stand auf meinem Ausweis der mir vom Hals baumelte) und habe vom Programm nicht allzuviel mitbekommen, dafür aber umso mehr Leute getroffen die durch den Erlebnisgang der CBM gelaufen sind. Und ja.. ich habe jede Menge Leute getroffen, die ich irgendwoher kannte. War voll genial. Einige SMDler, Leute von ner Freizeit… ja es laufen einem echt oft die gleichen Leute über den Weg und jede Menge andere Leute, aber fast keine Studenten aus Giessen, die ich kannte. War einfach cool, die Promikon. Einige der Highlights waren die Stände. An einem Stand von einem Schweizer Kaberretisten hatte dessen Frau kleine Kostproben von Käsefondue zum probieren da. War so lecker, dass ich mir das Rezept habe aufschreiben lassen. Aber in der Schweiz machen Männer eigentlich Käsefondue habe ich mir sagen lassen, neben dem Grillen, was ja auch in Deutschland sehr üblich ist. Wer grillt? Der Mann natürlich. Noch so ein Highlight war Crushead, die ich noch nie live gesehen hatte. Ich hatte zwar nur 5 Minuten Zeit, da ich noch bei uns am Stand beschäftigt war, allerdings war ich dabei, yeah.

Das nächste Highlight war Echtzeit, die wirklich für mich der absolute Höhepunkt waren. Warum? Weil die 4 Typen es einfach draufhaben, ihre Message an den Mann zu bringen. Man merkt, dass sie dahinterstehen, bei dem was sie singen. Und wie sie singen, gefällt mir einfach. Manchem mag das für christliche Musik vielleicht etwas zu hart sein, aber so Texte wie „Was wäre wenn dein letzer Tag anbricht, ein letztes mal siehst du das Sonnenlicht…. was wäre wenn du stirbst.“ passen einfach perfekt zur Musik. Denn irgendwann ist das Leben vorbei. Die Zeit abgelaufen. Auch für mich, für jeden hier. Dann werde ich keinen einzigen Buchstaben mehr bloggen. Dann wird dieser Blog für immer schweigen oder stillgelegt werden oder was weiß ich was. Aber jedem wird es so ergehen. Jeder muss sterben. Der Gedanken gefällt mir. Wenn man dann nicht weiß, was einem nach dem Tod erwartet und das ganze mit „Ist ja auch noch keiner zurückgekommen.“ abtut, hat man nicht verstanden, dass Jesus einst zurückgekommen ist. Yeah, das ist die beste Message und da lohnt es sich zu hüpfen und zu springen und sich zu freuen.

Nachher bei der Gala, bei der Verleihung des Höchstdotierten christlichen Musikpreises, des Davids konnte ich leider nicht dabei sein. Echtzeit war auch nominiert, wurden aber leider leider nur zweite. Nachdem wir bei der CBM unseren Stand wieder abgebaut hatten, ging ich in Halle eins um den Rest mitzubekommen. War cool, einige Fotos gemacht. Nur ein Kritikpunkt, diesmal am Schluss. Zeichen der Zeit gibt mir nichts. Irgendwie ist die Musik nicht mein Geschmack.. langweilig, weiß nicht, naja, war auch nicht die Originalbesetzung. Ich finde, dass Zeichen der Zeit eher ein cooles Projekt für die Musiker selbst ist, die daran Spaß haben, als für das Publikum, zumindest dann, wenn das Publikum aus so Leuten wie mir besteht und bemerkt, dass die Künstler sehr viel Freude zusammen haben. Aber auch die Message kommt mir nicht genüg rüber. Das finde ich bei Echtzeit (Ich will immer focusongod schreiben, weil sie früher so hiessen) so gut, weil da echt Message rüberkommt und bei ihren Konzerten zwischendrin ne Andacht perfekt reinpasst!

Ja, ich könnte von viel schreiben von persönlichen Begegnungen mit Leuten, die man lange nicht gesehen hat und spontan dort trifft oder ein Gesicht, dass mir sehr bekannt vorkam und zu einem Darmstädter gehört, der mal im Dunstkreis der SMD war :-) Yes. Total interessant.

Insgesamt lässt sich sagen, dass obwohl ich auf der Promikon fast ausschliesslich am Stand stand, doch noch was von Bühne 4 mitbekam, weil das in unserer Halle war und wo meine Stimme irgendwann wehtat. Es war einfach genial dabeigewesen zu sein, die ganzen Leute getroffen zu haben und zu sehen, was sich auf dem christlichen Musiksektor tut. Jetzt erstmal genug dazu. Wer mehr Fragen dazu hat und wer noch alles auf der Promikon war, kann sie ja stellen.

2 Antworten auf „Promikon 2007“

  1. übrigens zum Thema Grillen hier ein Kommentar von mir, ich hoffe ohne dass ich mal wieder als Emanze abgestempelt werde:-)

    Also die Frau macht die Salate, deckt den tisch mit leckeren Sachen, geht einkaufen….da stellt sich der mann an den Grill und ruft: Schatzi bring doch bitte mal das Grillfleisch, mit einer großen, von allen bedachten Gebärde legt er das Grillfleisch auf den Grill und geht mit seinen Kumpels erstmal ne Runde Tischfussball zocken. Das Fleisch wird umgedreht und gewendet von der Frau, die dann anstandslos das Große Lob dem Mann überlässt:

    „Gut hast du heut gegrillt, Herbert“ Tja so ist das:-)

    Ich hoffe die Männer haben auch etwas humor und fühlen sich nicht gleich angegriffen….

    Hab dich lieb Andy. Hau rein.

    Your Sisterheart

  2. Hehe du willst also nicht abgestempelt werden.. wird dir auch gar nicht passieren, wenn du Herbert das Grillfleisch bringst kommt ja auch niemand auf diesen Gedanken. Wenn Männer sehr viel kochen, statt am Auto zu schrauben und lieber Wäsche waschen statt die Tür zu reparieren und lieber Bügeln statt den Briefkasten anzubringen, dann wirkt das sehr weiblich. Und wenn eine Frau grillt, dann ist das der Mann in der Frau, die Grillt. *lach* Naja, es gibt keine Regel. Aber ne Frau, die sich nicht hübsch macht, immer im Blaumann rumläuft und die Wände streicht und Autos repariert wirkt doch sehr männlich. Jedenfalls wirkt eine Frau die Autos reparieren kann auf Männer weniger anziehend als eine die Kocht. Wenn eine Frau also eher denn Mann in ihr auslebt, dann ist das ihr gutes Recht. Aber dann zu erwarten, dass sie als Prinzessin oder Lady behandelt wird ist ne andere Sache. Es sei denn, diese Frau behält trotz allem ihre weiblichkeit bei und schafft den Spagat zwischen beiden Welten. Es geht heutzutage nicht darum, dass eine Frau nicht die Dinge dürfte, die Männer tun. Das verbietet keiner, allerdings hat das manchmal den Nachteil das sie als halber Mann angesehen wird. Eine Frau die zu stark ist und selbständig will kein Mann mehr beschützen. Eine Frau, die kochen hasst und meint, dass das der Mann tun könnte, muss erstmal einen solchen finden. Und eine Frau, die gleichzeitig weiblich wirken will und trotzdem in die Männerdomäne vordringen will muss sehr aufpassen, dass sie nicht am ende ein Teil ihrer Weiblichkeit verliert (von ihrer Wirkung auf die Umgebung her und dadurch eher als halber Mann angesehen wird… siehe das Lied von den Wiseguyes „Powerfrau“ …. sie ist ja auch nur nen Mann…) . Und das gleich gilt für Männer. Ein Mann, der alles das kann was Frauentypisch angesehen wird, sich übermäßig lange im Bad aufhält und auf sein Äußeres achtet wie nichtmal einige Frauen… der verhält sich auch schon wie ne halbe Frau… Ein Mann der zimperlich ist und Angst im Dunkeln hat, ein Mann der sich nicht mit Technik auskennt der wirkt doch sehr weiblich. Einer Frau verzeihe ich schnell, wenn sie keine Ahnung von Technik hat.. aber einen Mann werde ich dann doch sehr beleuchten, wo denn seine Fähigkeiten eigentlich sind. So ist das. Natürlich gibt es Frauen, die Ahnung von Technik haben… ist ja auch voll erlaubt und sympathisch.. aber eine Frau darf schwach sein, eine Frau darf keine Ahnung von Technik haben, damit büßt sie nix von ihrer weiblichkeit ein. Ein ängstlicher, untechnisierter, bügelnder, Ella-oder-Brigitte-Lesender, sich für königshäuserinteressierender Mann wirkt auch eher weiblich.

    Und ich gebe zu: Mich interessiert Fußball eigentlich nur während der WM wirklich, was nicht unbedingt dem typischen Männerklischee entspricht. Und nicht alle Männer „müssen“ das und das tun. Und Fußball finden ja auch immer mehr Frauen interessant.. ich tue nicht das was typisch für Männer ist. Sondern was ich tue ist oft typisch für Männer. Das sollte auch so sein. Man soll das tun, was man will und wenn das in der Gesamtsumme deinem Geschlecht entspricht würde ich das vorteilhaft deuten. Wenn nicht ist da auch okay, da hat niemand was gegen, man muss allerdings dann mit den Nebenwirkungen auch leben. Schließlich muss man seine Identität finden. Und sich als Mann zu fühlen tut wirklich gut, glaub mir. Sich als Frau zu fühlen nicht? Ich habe das Gefühl, dass Frauen sich oft nicht als Frau fühlen wollen und Männer nicht als Mann. Alles verwaschen heutzutage.

    Deshalb wirken Männer, die Gentlemanlike sind heute für manche Frauen attraktiv und Frauen die kochen Können und es gerne tun auf Männer attraktiv. Heute mehr als je zuvor kann eine Frau damit punkten, dass sie wirklich positive weibliche Eigenschaften an den Tag legt.

    Wer hat dazu noch was zu sagen? Ich warte auf Antworten.. hätte das wohl als Blogbeitrag Posten sollen. Ja meine sis hat da wahrlich ein Thema losgetreten. Lasst uns Diskutieren, ich bin offen dafür und möchte wissen, was Frauen davon halten was ich so schreibe und was Männer dazu sagen. Also traut euch. Ich beiß keinem ein Ohr ab oder hau euch in die Fresse (das gilt für Frauen) und wenn ein Mann mir widerspricht bekommt er auch nur ne kleine Abreibung ;-)

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